Für Aquarien stehen verschiedene Arten von Bodengrund zur Verfügung.
Materialien in den unterschiedensten Farben, Körnungen und Eigenschaften werden angeboten, doch nicht alle sind geeignet.
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Aquarium Bodengrund - Tipp:
Bitte nur kalkfreien Kies verwenden, damit der Härtegrad des Wassers nicht beeinflusst wird.
Der Aquarium Bodengrund
Da er als natürlicher Filter arbeitet, sollte man dafür sorgen, dass genügend Sauerstoff zu den Bakterien im Bodengrund gelangt. Dies erreichen wir über eine Wasserzirkulation im Bodengrund. Hierbei hilft uns die Verwendung einer Bodenheizung.
Sie erhitzt den Bodengrund und sorgt hier für ein günstiges Klima für schadstoffabbauende Bakterien.
Das erwärmte Wasser steigt durch kleinste Ritzen nach oben und ebenso sinkt kälteres Wasser nach, um ebenfalls erwärmt nach oben zu steigen. Diese Zirkulation versorgt die Bakterienkulturen im Boden immer mit Nachschub von Sauerstoff.
Vulkangestein
Als unterste Schicht im Boden, bildet eine solide Basis für die Wasserzirkulation. Auf diese Schicht wird dann die eigentliche Schicht an Bodengrund eingebracht, vermischt mit Starterdepot, welches eine Grundkultur an Bakterien und Langzeitdünger liefert.
Die Wirksamkeit einer Bodenheizung ist unter Aquarianern umstritten. Die Händler verkaufen es gerne.
Aquarium Bodengrund - Tipp:
Schnecken: Zu empfehlen sind die Turmdeckelschnecken, welche unermüdlich für eine Auflockerung des Bodengrundes sorgen. Einige wenige Exemplare reichen hier beim Erstbesatz schon aus.
Die Farbe des Aquarium Bodengrund:
Es ist völlig egal, aus ästhetischen Gründen empfehlen wir aber dunkle und warme Töne. Dunkle Töne bringen die Farben der Pflanzen und vor allem der Fische mehr zur Geltung.
Sand oder Kies
Es wird immer wieder diskutiert, ob Sand oder Kies das bessere Substrat sei.
Die entscheidende Frage bleibt, ob der Mulm in den Boden gelangen soll, wo er langfristig zu Dünger für die Pflanzen wird, oder ob er die Wasserqualität durch Fäulnisprozesse negativ beeinflusst. Sand erschwert dieses Einsinken von Mulm.
Auf die vorher erwähnten 3 cm Gestein kommen nun insgesamt mindestens 5-7 cm Kies (oder Sand) und Starterdepot, so dass eine Mindesthöhe von ungefähr 8 cm erreicht ist. Mehr ist hier besser als weniger, und wer hier spart, der spart am falschen Fleck. Ein Aquarium mit wenig Bodengrund bietet den Pflanzen wenig Raum, ein üppiges Wurzelwerk zu entwickeln.